Warum sich der Tierpark verändert

Seit seiner Eröffnung vor fast 100 Jahren begeistert der Tierpark Bern – heute mit dreimal so vielen Besucher*innen und dreimal so vielen Tierpfleger*innen wie beim Bau. Nun stösst die Infrastruktur an ihre Grenzen. Damit Tiere, Gäste und Mitarbeiter*innen sich weiterhin wohlfühlen, braucht es mehr Platz, moderne Anlagen und eine zeitgemässe Infrastruktur. Um den Tierpark Bern zukunftsfähig zu machen, sind in einem ersten Schritt Veränderungen an der Aare nötig.

Ein besserer Zugang – für alle

Der heutige Eingang im Wald (WaldEingang) ist oft schwer zu finden, nicht für alle gut erreichbar und für die heutigen Gästezahlen zu klein. Der zusätzliche neue AareEingang – in der Gesamtplanung «AareArtenschutzZentrum» genannt – verbessert den Zugang: direkt an der Aare, barrierefrei und gut sichtbar. Eine Erschliessungsanlage (z.B. ein Lift) verbindet künftig das Aareufer mit den Anlagen im Wald, sodass der Tierpark vom oberen wie auch unteren Areal für alle Menschen zugänglich wird. Gleichzeitig macht eine kostenlos zugängliche Erlebniswelt den Gästen neu die faszinierende Tierwelt der Aare sowie den Natur- und Artenschutz erlebbar.

Bessere Arbeitsbedingungen für die Mitarbeiter*innen

Hinter den Kulissen wird es eng: Das Gebäude für Tierpfleger*innen ist in die Jahre gekommen und platzt aus allen Nähten. Ein Neubau an besserer Stelle schafft Platz, moderne Arbeitsbedingungen und ideale Voraussetzungen, damit die Mitarbeiter*innen ihre wichtige Arbeit für das Tierwohl unter zeitgemässen Bedingungen leisten können. Durch die Verlegung des Gebäudes zum Schönausteg entfällt zudem der Werkverkehr im Bereich von Spielplatz und Restaurant – für mehr Sicherheit und Ruhe.

Begegnungen, die Tier und Mensch guttun

Im neuen FamilienZoo entstehen ab 2030 an Stelle des heutigen Kinderzoos moderne Anlagen, die den neuesten Erkenntnissen der Tiermedizin und den heutigen Ansprüchen an das Tierwohl entsprechen. Gemäss unserer Überzeugung „Mehr Platz für weniger Tiere“ schafft der Tierpark auch hier grosszügigere Lebensräume und vielfältige Möglichkeiten für Begegnungen zwischen Mensch und Tier. Kinder und Erwachsene können Tiere weiterhin hautnah erleben – auf eine Weise, die beiden guttut.

Der Weg in die Zukunft

Damit diese Vorhaben umgesetzt werden können, braucht es eine Anpassung des Zonenplans. Die Stadtberner Bevölkerung stimmt voraussichtlich im Juni 2026 darüber ab. Wenn alles nach Plan verläuft, werden die Bauarbeiten ab 2030 gestartet – damit wäre der Tierpark rechtzeitig zum 100-Jahr-Jubiläum im Jahr 2037 auch fürs nächste Jahrhundert gerüstet.

Geplante Gebäude und Freiflächen auf dem Areal Kinderzoo

Geplante Areale des KinderZoos

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FAQ

Der Tierpark musste zuerst eine Strategie erarbeiten, welche Ende 2023 vom Gemeinderat als «Gesamtplanung Tierpark Bern 2023–2033» genehmigt worden ist. Am dringendsten sind nun die Veränderungen am Aare-Ufer (Gebäude für die Mitarbeiter*innen, AareEingang und FamilienZoo), welche nun in den ersten Schritten angegangen werden.

Im FamilienZoo bleibt Nähe zu den Tieren weiterhin möglich – wenn das Tier sich wohlfühlt. Kinder können Tiere pflegen, bürsten, umsorgen oder auch berühren, wenn die Situation passt. So entstehen Begegnungen, die für Mensch und Tier guttun.

Ohne Anpassung des Zonenplans kann der Tierpark keine baulichen Verbesserungen umsetzen – weder für die Tiere noch für die Mitarbeiter*innen oder Gäste. Nur mit dieser Grundlage kann sich der Tierpark Bern weiterentwickeln und für die Zukunft rüsten.

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    Zukunft

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