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Spinne oder doch Schlange? Die Spinnenschwanzviper ist da!

18.03.2026

Im Vivarium des Tierparks Bern gibt es ab sofort eine echte Weltsensation zu entdecken: Die Spinnenschwanzviper (Pseudocerastes urarachnoides). Diese aussergewöhnliche Giftschlange aus den Wüstenregionen von Iran und Irak ist berühmt für eine der spektakulärsten Jagdtechniken im Tierreich.

Meisterin der Täuschung
Ihr Name ist Programm: An ihrer Schwanzspitze trägt die Viper eine Struktur, die einer krabbelnden Spinne täuschend ähnlich sieht. Während die Schlange selbst durch ihre rauen Schuppen perfekt mit dem Felsuntergrund verschmilzt, bewegt sie nur ihr Schwanzende. Neugierige Vögel, die eine leichte Beute vermuten, werden so angelockt.

Ein Stück Wüste im Vivarium
Für den Neuzugang haben wir die ehemalige Anlage der Greifschwanzlanzenottern komplett umgestaltet. Wo es früher feucht und grün war, wartet nun eine karge, strukturreiche Felslandschaft mit Temperaturen von über 30 °C, die den natürlichen Lebensraum der Viper detailgetreu nachbildet. Das neue Terrarium ist dank der wertvollen finanziellen Unterstützung durch den Tierparkverein Bern entstanden.

Da unsere Tiere noch jung sind, entwickelt sich ihre „Spinne“ mit jeder Häutung weiter. Wer genau hinsieht, kann dieses Wunder der Evolution ab sofort bei uns im Vivarium beobachten.

Mehr Details finden Sie in unserer Medienmitteilung.

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